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Das Zuckerhoch ist ein Mythos

Von wegen Glücklichmacher: Entgegen der gängigen Annahme hebt Zucker nicht die Laune. Wie eine Meta-Analyse von 31 Studien zeigt, hat der Verzehr des süßen Stoffes keinerlei positiven Effekte auf die Stimmung. Im Gegenteil: Zuckerkonsum scheint sogar die Aufmerksamkeit zu beeinträchtigen und müde zu machen. Das oft zitierte Zuckerhoch sei demnach ein Mythos, berichten die Forscher.

Egal ob in Süßigkeiten, Fastfood oder Getränken: Dass zu viel Zucker ungesund ist, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Ein übermäßiger Konsum des süßen Stoffes erhöht nicht nur das Risiko für Karies und Übergewicht, sondern fördert auch Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Trotzdem genehmigen sich viele von uns regelmäßig zuckrige Sünden. Schließlich schmecken Schokolade, Limo und Co einfach gut und sorgen darüber hinaus auch noch in Sekundenschnelle für gute Laune – so zumindest die oft zitierte Annahme. Doch taugt Zucker tatsächlich als Glücklichmacher?

Wahrheit oder Mythos?

Inwiefern sich der Konsum von Kohlenhydraten wie Zucker auf die Stimmung auswirkt, ist unter Forschern umstritten. „Es wird sowohl vereinzelt von positiven als auch von negativen Effekten berichtet“, erklären Konstantinos Mantantzis von der Humboldt-Universität in Berlin und seine Kollegen.

Um herauszufinden, was an dem berühmten Zuckerhoch dran ist, hat das Team nun eine Vielzahl von Studien ausgewertet. Insgesamt schauten sich die Wissenschaftler 31 veröffentlichte Untersuchungen mit 1.259 Probanden an, die den Einfluss von Zuckerkonsum auf unterschiedliche Aspekte der Stimmung unter die Lupe genommen hatten.

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