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Vorsicht! Diese Lebensmittel fördern Entzündungen

Entzündungen im Körper sind grundsätzlich normal. Problematisch wird es jedoch bei Menschen, die unter chronischen Entzündungen wie Diabetes, Arthrose, Rheuma oder Akne leiden.

Vorsicht, einige Lebensmittel fördern Entzündungen: Entzündungen im Körper sind grundsätzlich normal. Ein gesundes Immunsystem schafft es in der Regel, diese alleine zu bekämpfen und abzubauen. Problematisch wird es jedoch bei Menschen, die unter chronischen Entzündungen wie Arthrose, Diabetes, Rheuma oder Akne leiden. Denn irgendwann ist auch unser Körper überfordert. Deshalb gilt es, bestimmte Lebensmittel zu vermeiden oder gar ganz darauf zu verzichten, um das Risiko nicht unnötig zu erhöhen.

Der Mangel an entzündungshemmenden Stoffe in einigen Lebensmitteln gilt als zentrales Problem. Zudem häufen sich leichte Entzündungen, die sich langsam verstärken und zu einer Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankung führen können. Auch die steigende Zahl der Übergewichtigen ist ein Problem, denn das körpereigene Bauchfett produziert zusätzliche, entzündungsfördernde Stoffe. Deshalb raten Gesundheitsexperten dazu, frühzeitig einige Nahrungsmittel vom Speiseplan zu streichen. 

Entzündungsfördernd: Lebensmittel die den Körper schwächen

 

Künstliche Transfette

Künstliche Transfette gehören zu den schlechten Fetten, also den ungesättigten Fettsäuren und lassen das schlechte Cholesterin, das sogenannte LDL-Cholesterin ansteigen. Dieses lagert sich in den Gefäßen ab und führt zu Ateriosklerose, was wiederum zu kardiovaskulären Krankheiten wie Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt führt.
Transfette entstehen beim Braten, Frittieren oder in künstlicher Herstellung (beim Härten von pflanzlichen Ölen). Sie sind zum Beispiel in Süßigkeiten, Backwaren, Frittiertem und Fertigprodukten enthalten, da sie länger haltbar machen.

Haushaltszucker

Natürlich zählt auch Zucker zu den entzündungsfördernden Lebensmitteln. Dabei handelt es sich um Saccharose, also den regulären Haushaltszucker, der aus Traubenzucker (Glucose) und Fruchtzucker (Fructose) zusammengesetzt wird. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt maximal 25 Gramm Zucker pro Tag – das entspricht etwa sechs Teelöffeln.
Bei einem hohen Zuckerkonsum kann es auf Dauer zu Entzündungen im Körper kommen, die unter anderem zu Krankheiten wie Rheuma, Adipositas, Diabetes Typ 2, Fettleber, Krebs, Migräne und Bluthochdruck führen können.

Weißmehlprodukte

Die einfachen Kohlenhydrate enthalten im Gegensatz zu Vollkornprodukten (komplexen Kohlenhydraten) kaum noch Ballaststoffe und Mineralstoffe. Die sogenannten "leeren Kohlenhydrate" werden schneller verstoffwechselt. Das führt zu einem plötzlichen Anstieg des Blutzuckerspiegels, welcher dann wieder extrem fällt. Das kann Heißhunger auslösen, sodass oftmals mehr gegessen wird als eigentlich nötig ist. Dadurch steigt auch die Energiezufuhr, welche sich als Fett einlagert, wenn sie nicht verbraucht wird – und Übergewicht fördert zusätzlich Entzündungen.
Wird dauerhaft viel Weißmehl zu sich genommen, erhöht das die Anzahl der entzündungsfördernden Darmbakterien, was unter anderem zu Adipositas und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen führen kann.

Verarbeitetes Fleisch

Auch Fleisch gehört zu den entzündungsfördernden Lebensmitteln. Besonders verarbeitete Ware wie Würstchen oder Wurstaufschnitt und Schweinefleisch enthalten viele Advanced Glycation Endproducts (AGEs), welche Entzündungen im Körper begünstigen. Ebenso spielt der Salz- und Zuckergehalt eine Rolle. Verarbeitete Fleisch- und Wurstwaren enthalten oft große Mengen Salz und Zucker, welche sich negativ auf den Körper auswirken. Salz kann zu Gefäßverengungen führen, woraus wiederum Bluthochdruck resultiert. Besser ist mageres Geflügel und ein grundsätzlich reduzierter Fleischkonsum.

Alkohol

Natürlich wissen wir, dass ein regelmäßiger Alkoholkonsum nicht gut für den Körper ist. Er zählt auch zu den entzündungsfördernden Nahrungsmitteln, da er das CRP-Level stark ansteigen lässt. Dabei handelt es sich um die Menge des C-reaktiven Proteins, welches im Blut ansteigt, wenn Infektionen, Entzündungen und Gewebeschäden im Körper auftreten. Zusätzlich schädigt Alkohol die Leber und Bauchspeicheldrüse. Bei Cocktails und Mischgetränken ist zusätzlich der Zuckergehalt kritisch zu betrachten. Achten Sie daher grundsätzlich auf die Menge. Für gesunde Frauen gilt ein Richtwert von einem Glas Alkohol – also ca. 0,1 L Wein oder Sekt – am Tag.

Milchprodukte und Eier

Die in Milchprodukten und Eiern enthaltene Arachidonsäure kann Entzündungen im Körper fördern, weshalb erkrankte oder empfindliche Personen auch hier den Konsum einschränken sollten. Nehmen Sie maximal 2 Eier pro Woche zu sich und versuchen Sie, eine Weile komplett auf tierische Milchprodukte zu verzichten. Alternativ wählen Sie zum Beispiel Hafer- oder Kokosmilch.

Sojaprodukte

Wer anstatt von Fleisch und Milchprodukten auf Lebensmittel aus Soja ausweichen möchte, sollte an dieser Stelle gestoppt werden. Die Fette in Soja bestehen zu 95 Prozent aus Omega-6-Fetten, die als direkt entzündungsfördernd gelten. Durch die künstliche Herstellung vieler Sojaprodukte wird diese Wirkung häufig noch verstärkt. Weichen Sie also lieber auf Produkte aus Hafer oder Kokos aus.

Kaffee

Alle Kaffeetrinker müssen jetzt stark sein: Schon zwei Tassen des beliebten Heißgetränks können laut Studienergebnisse die Entzündungsmarker im Blut erhöhen. Deshalb steht Kaffee auch unter Verdacht, die Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten zu begünstigen.

Halten Sie sich lieber an sekundäre Pflanzenstoffe aus frischem Gemüse, Fisch, guten Fetten, Obst, Nüssen und frischen Kräutern. Auch Sport und Bewegung wirkt immer entzündungslindernd!