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Viszeralfett: Diabetes oder Schlaganfall trotz schlanker Figur

(OÖ., 26.4.2021) - Eine schlanke Figur ist leider kein Garant für Gesundheit, denn auch dann kann sich im Bauch unbemerkt tückisches Viszeralfett, also inneres Bauchfett, angesammelt haben. Hat man zu viel davon drohen Herzinfarkt und Schlaganfall oder auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus.

Bauchfett ist überlebenswichtig: Es legt sich schützend um unsere inneren Organe und dient dem Körper immer schon als Energiespeicher. Immerhin ist unser Körper dadurch in der Lage ohne Nahrungsaufnahme rund 40 Tage zu überleben, denn Viszeralfett kann sofort in Zucker umgewandelt werden. Doch das Fettdepot das unser Überleben sichert, ist gleichzeitig auch ein erheblicher Risikofaktor, ganz anders als etwa Fettpölsterchen an Hüfte, Beine oder Gesäß.

Inneres Bauchfett kann jeden treffen

Im Vergleich zum „normalen“ Fett wird viszerales Fett im Bauchraum gespeichert, wo es wichtige Organe wie Leber, Bauchspeicheldrüse und Niere umgibt. Dort sorgt es für den wichtigen Schutz vor Traumen. „Viszeralfett ist hormonaktiv, und produziert einerseits selbst Hormone und reagiert aber auch stark auf hormonelle Signale. Die produzierten Hormone wirken entzündungsfördernd und können zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder einer Insulinresistenz führen, “ erklärt Johannes Föchterle, Facharzt für Innere Medizin mit Zusatz Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen sowie Fachgruppenvertreter für internistische Sonderfächer der Ärztekammer für Oberösterreich.

Der Grund für zu viel inneres Bauchfett ist meist eine zu hohe Kalorienaufnahme: „Unser Nahrungsangebot ist mittlerweile überwältigend. Vor allem durch zucker- und fetthaltiges Fast Food und Fertiggerichte führen viele ihrem Körper täglich viel mehr Energie zu, als er benötigt“. Aber auch Stress oder erbliche sowie hormonelle Faktoren beeinflussen die Wahrscheinlichkeit inneres Bauchfett anzusetzen.

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