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Schilddrüsenstörung erhöht Typ-2-Diabetes-Risiko

Eine Schilddrüsenerkrankung bei Jugendlichen lässt das Risiko eines Typ-2-Diabetes vor dem 45. Lebensjahr deutlich steigen, und zwar unabhängig vom BMI. Was hat die Longitudinalstudie aus Israel genau ergeben?

(Ramat-Gan/Israel, 7.7.2021) - Eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse ist ein anerkannter Risikofaktor für die Entwicklung eines Typ-1-Diabetes. Viel weniger klar ist dagegen der Zusammenhang zum Typ-2-Diabetes (T2D). Mehr darüber herauszufinden ist auch deshalb relevant, weil die Inzidenz des „Early-onset-T2D“, der bereits vor dem 45. Lebensjahr auftritt, seit einigen Jahren zu steigen scheint.

Ein Team aus Israel verlinkte zu diesem Zweck Daten aus der landeseigenen Militärdatenbank mit dem nationalen Diabetesregister (JCEM 2021, online 29. Mai).

Den Forschern kam zugute, dass israelische Jugendliche ein Jahr vor dem verpflichtenden Militärdienst ein Gesundheits-Screening durchlaufen. So ließen sich Daten von knapp 1,4 Millionen Teilnehmern gewinnen, die man im Alter zwischen 16 und 20 (median 17 Jahre) zum ersten Mal untersucht hatte. Diese wurden im Mittel über 18,5 Jahre nachbeobachtet.

Diabetesrisiko rund zweieinhalbfach erhöht

Bei 6152 jungen Rekruten wurde eine Schilddrüsenstörung erkannt (wobei die Art der Störung nicht durchgehend registriert wurde). Alle anderen dienten als Kontrollgruppe.

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