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Reflektieren steht im Mittelpunkt

OneTouch „Reflect“, das neue Blutzuckermessgerät von LifeScan, hat mehr zu bieten als es auf den ersten Blick zeigt. Im Jänner 2019 wird es vorerst käuflich auf dem Markt erhältlich sein, bis dahin gibt es hier einen kurzen Vorgeschmack. Ein Testbericht von Lukas Steixner.

Ein Testbericht von Lukas Steixner

OneTouch „Reflect“, das neue Blutzuckermessgerät von LifeScan, hat mehr zu bieten als es auf den ersten Blick zeigt. Im Jänner 2019 wird es vorerst käuflich auf dem Markt erhältlich sein, bis dahin gibt es hier einen kurzen Vorgeschmack: 

Wie der Name schon sagt wird das Konzept von „Reflect“ komplett neu gedacht und versucht den Menschen wieder mehr ins Rampenlicht zu rücken – reflektieren wie schon der Name sagt, steht dabei im Mittelpunkt. Denn nur ein wacher und selbstständig reflektierender Mensch mit Diabetes kann einen Überblick von seinen Werten bekommen und dabei spielen Stimmung, Aktivitäten und anderen Einflüsse einer gesonderten Rolle. Wer nichts tut, bleibt wohl auf der Strecke – und bei einer Hypoglykämie kann das Folgen mit sich bringen.

Ein praktisches, handliches Gerät, im Dark-Display-Format – nach jeder Messung können Einstellungen wie Blutzuckerwert „vor der Mahlzeit“ (70 – 140 mg/dL) oder „nach der Mahlzeit“ (70 – 180 mg/dL) gleich direkt eingeben werden. Sprich ist der selbst festgelegte Zielwert im Bereich – also OK oder NOT – haben wir einen Wert von 125 mg/dL wird dieser durch einen Smiley  –  du  befindest dich im „grünen“  oder aber auch im „roten“ Bereich - dann singt es sogar fast: „traurig sama, weil 257 mg/dL“.

Eine Hypoglykämie Warnung gibt es natürlich ebenso – das Symbol wird dann blau und wir greifen schnell zum Traubensaft (15g/kh. pro 100ml). Weitere Features können ebenfalls gleich eingetragen werden, sowie wurde Sport betrieben, wurden Medikamente eingenommen, wird man von Übelkeit geplagt, hatte man viel Stress, oder wurde eine größere Menge an Kohlenhydrate verzehrt. Ein praktisches Tool gerade um sich im Nachhinein Gedanken zu machen, warum denn nun so ein Wert überhaupt erst zustande kam.

Gerade für Neueinsteiger, die sich eher weniger damit auseinandergesetzt haben, profitieren hiervon enorm, das gilt auch für Alteingesessene, die meinen alles bleibt ein Leben lang gleich und die Werte werden „eh scho passen“ – denkst – da kommen viele gerade hier im Rehabilitationszentrum Alland auf den einen sowie anderen AHA-Effekt. Nach 25 Jahren mit Diabetes, kann ich hier meine Therapie mit dem Rat guter Ärzte und des Pflegepersonals noch besser einstellen als alleine.

Gerade der Langzeitblutzuckerwert spielt hier eine wichtige Rolle, ob Spätfolgen kommen oder man gesund bleibt. Wir lernen wohl ein Leben lang dazu und gerade mit Diabetes gibt es immer wieder was Neues zu entdecken. Das Sprichwort: Wer rastet der rostet, und wer rostet der kostet - ganz im chinesischen Ganzheitsprinzip spielt Prävention für Menschen mit Diabetes eine ganz besondere Rolle.

Zudem warnt OneTouch Reflect den User ob es in den letzten Tagen vermehrt zu hohen oder niedrigen Werten, zu bestimmten Uhrzeiten kam. Das heißt man wird gewarnt vor möglichen Mustern/Trends – es wurde zu wenig oder zu viel Insulin gespritzt – Grund war vielleicht auch Sport. Oder hatte ich etwa viel Stress an dem Tag? Fragen die man sich nur selbst stellen kann. Reflect hilft dabei einen Überblick zu bekommen.

Mit der kompatiblen Software von OneTouch Reveal – können dann alle Werte mittels Bluetooth einfach praktisch auf das Mobiltelefon übertragen werden.  Dort fließen alle Werte im Überblick zusammen – und man weiß woran man issssst. 

Ende Jänner geht’s dann weiter mit dem 2. Bericht – denn das Blutzuckermessgerät Reflect kann über alle hier erwähnten Features noch mehr – doch dazu braucht es Blutzuckerwerte über einen Zeitraum von insgesamt 90 Tage – spannend  – wir sehen uns wieder keine Frage – mehr dann zum spannenden Trend der Blutzuckerwerte im neuen Jahr. Alles Gute und Liebe wünscht Lukas Steixner.