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Polyneuropathie: Rehabilitation für zu Hause

Brennen und Stechen, Krämpfe und Eisblöcke - Behandlung und Muskelarbeit im Home-Working

So wie Home-Office geht auch Home-Working - für den ganzen Körper. Mit dem HiToP 191, einem Elektrotherapiegerät für zu Hause, können Diabetiker ihre Polyneuropathie behandeln, den feinen Zellstrukturen etwas Gutes tun und gleichzeitig eine Stunde Muskeltraining vom Zucker-Konto abziehen.

„Weniger Taubheit, weniger schmerzhafte Missempfindungen, weniger Krämpfe“, das berichten Diabetiker, die an Polyneuropathie leiden und regelmäßig mit HiToP 191 behandeln. Weiters erzählen sie von mehr Gefühl in den Beinen, mehr Kraft und verbessertem Gehvermögen. 

Freie Zeit als Erfolgsfaktor

Die HiToP 191-Hochtontherapie ist eine angenehme Behandlung mit sanften, mittelfrequenten Stromformen. Im Idealfall wendet man sie 5x pro Woche für mindestens eine Stunde an. „Das hört sich viel an, ist aber für mich eine gewonnene Stunde!“, so Erich B., 57. „Habe ich die Elektroden an der Fußsohle/Wade angelegt spüre ich ein angenehmes Kribbeln. Das ist - je nachdem wie mein Tag war -  entspannend oder erfrischend. Oder ich gebe die Elektroden auf die Oberschenkel, regle hoch bis zur Muskelkontraktion und habe ein tolles work-out“.

Hochtontherapie wird in Kliniken, Rehabilitationszentren und Arztpraxen angewendet. Auch wenn diese derzeit geschlossen sind ist eine Behandlung weiter möglich: Die Heimtherapiegeräte werden weiterhin unter Einhaltung großer Sicherheitsvorkehrungen mit leicht verständlichen, bebilderten Anleitungen verschickt. Das Team von Dr. Schuhfried Medizintechnik ist auch in Corona-Zeiten da und bietet Telefonsupport 01 405 42 06 und Anlagevideos hitop(at)schuhfriedmed.at   

Studie belegt Wirkung auf Zellstruktur - Diabetischem Fußsyndrom vorbeugen

Die positive Wirkung der HiToP 191-Hochtontherapie bei neuropathischen Beschweren ist bekannt und gut belegt, eine Studie zeigte weiters die Verbesserung der mikrovaskulären Endothelzell-Funktionen – also von Reparaturmöglichkeiten des Körpers im Bereich der ganz feinen Zellen. Die Therapie trägt also auf dreierlei Art vorbeugend gegen das Diabetische Fußsyndrom bei: Schon die Polyneuropathie (auch Neuropathie oder PNP genannt) gilt zusammen mit den Durchblutungsstörungen als Ursache für das diabetische Fußsyndrom: Der hohe Blutzuckerspiegel führt einerseits zu einer mangelhaften Durchblutung und damit zu einer Unterversorgung der Nerven, andererseits kann eine hohe Zuckerkonzentration im Blut direkt die Nerven schädigen. Hier setzt die Behandlung ursächlich auf den Nervenstoffwechsel an und verbessert den Ernährungszustand der Nervenzellen. Und dann wird auch noch die Durchblutung der Blutgefäße verbessert.

Polyneuropathie: Häufig unerkannt

10 Prozent aller Typ2- Diabetiker haben bereits bei der Diabetes-Diagnose eine Polyneuropathie, im Lauf der Zeit entwickeln 50 – 60 Prozent aller Menschen mit Diabetes dieses Leiden. Die Neuropathie bleibt häufig unbehandelt, dabei beeinträchtigt sie das alltägliche Leben massiv: Wenn die Finger nicht mehr gut tasten oder greifen, oder man das Gefühl hat, die Beine nicht mehr richtig steuern zu können, unsicher beim Gehen wird. Und dann gibt es noch die neuropathischen Schmerzen: Brennende, stechende, elektrisierende Schmerzen an den Füßen und Krämpfe in den Waden – auch das Gefühl, taube Beine zu haben. Oder Füße, die in Eisblöcken oder engen Skischuhen stecken. Betroffene berichten, dass sie die Bettdecke kaum aushalten, weil das so schmerzt.

Dr. Peter Biowski, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation: „Die Hochtontherapie gibt es seit mehr als zehn Jahren in Österreich, sie wirkt ursächlich auf den Nervenstoffwechsel ein und ist bei 70-80 Patient der Patienten erfolgreich. Sie ist frei von Nebenwirkungen und kann auch bei Metallen im Körper oder Herzschrittmacher eingesetzt werden.“

Das Patientengerät HiToP 191 ist handlich und kompakt. Man verwendet vier easy-fix Elektroden, wenn man einen Herzschrittmacher hat, nur zwei Elektroden. Sie werden einfach mit Klettbändern fixiert oder in Pantoffeln mit Fußbett eingelegt.

Das Gerät ist über Dr. Schuhfried Medizintechnik erhältlich.

Machen Sie den Test – haben Sie vielleicht schon eine Polyneuropathie?

 

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