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Polyneuropathie: Brennen und Stechen, Krämpfe und Eisblöcke

10 Prozent aller Typ2- Diabetiker haben bereits bei der Diabetes-Diagnose eine Polyneuropathie. Gegen Taubheitsgefühle, Gangunsicherheit und die starken Schmerzen hilft jetzt die HiToP-Hochtontherapie.

Hilfen bei Neuropathie

Neuropathie (auch Polyneuropathie oder PNP genannt) zählt zu den gefürchteten möglichen Folgen einer Diabetes-Erkrankung. Sie ist zusammen mit den Durchblutungsstörungen Ursache für das diabetische Fußsyndrom. Der hohe Blutzuckerspiegel führt einerseits zu einer mangelhaften Durchblutung und damit zu einer Unterversorgung der Nerven, andererseits kann eine hohe Zuckerkonzentration im Blut direkt die Nerven schädigen.

Eine Neuropathie beeinträchtigt das alltägliche Leben massiv: Wenn die Finger nicht mehr gut tasten oder greifen, oder man das Gefühl hat, die Beine nicht mehr richtig steuern zu können, unsicher beim Gehen wird. Und dann gibt es noch die neuropathischen Schmerzen: Brennende, stechende, elektrisierende Schmerzen an den Füßen und Krämpfe in den Waden – auch das Gefühl, taube Beine zu haben. Oder Füße, die in Eisblöcken oder engen Skischuhen stecken. Betroffene berichten, dass sie die Bettdecke kaum aushalten, weil das so schmerzt.

Bei Neuropathie hilft nichts? Das hat sich geändert: Hochtontherapie hilft.

Die Hochtontherapie ist eine angenehme Behandlung mit sanften, mittelfrequenten Stromformen. Sie wird in Kliniken, Rehabilitationszentren und Arztpraxen angewendet. Mit dem HiToP 191 kann man sich nun auch selbst zu Hause behandeln. Die Heimtherapie ermöglicht eine komfortable, schnell verfügbare, intensive und effektive Behandlung.

Studien: Bei 70 Prozent wirksam

Für eine Polyneuropathie kann es mehr als 200 Ursachen geben. Bei Neuropathien aufgrund von Diabetes tragen zwei Faktoren zur hohen Wirksamkeit der HiToP-Hochtontherapie bei: Bei einer Studie des Deutschen Diabetes Zentrum wurde bei 69 Prozent der diabetischen PNP-Patienten starke Schmerzen gelindert – durch die Anregung des Nervenstoffwechsels. Zusätzlich wird die Oberschenkel-Muskulatur gekräftigt. So hat sich bei einer anderen Studie an Typ2-Patienten auch eine Verbesserung von anderen Werte gezeigt: Die übergewichtigen Teilnehmer haben an Gewicht verloren und der HbA1c ist weniger geworden (7,5 vs.7,1 %) -  Ebenfalls bei Typ 2 zeigte eine Studie die Verbesserung der mikrovaskulären Endothelzell-Funktionen sowie der Durchblutung.

Dr. Peter Biowski, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation: „Die Behandlung wirkt ursächlich auf den Nerven und kann auch vorbeugend oder bei „Verdacht auf Polyneuropathie“ durchgeführt werden. Patienten berichten von verbessertem Gehvermögen, weniger schmerzhaften Missempfindungen und Verringerung des Taubheitsgefühls.“

HiToP-Hochtontherapie - so sieht die Behandlung aus

Die Behandlung ist angenehm, empfohlen ist eine Stunde täglich. Drei bis sieben Mal pro Woche. Das Gerät ist etwa so groß wie eine hohe Schuhschachtel und wiegt 1,4 Kilo. Man verwendet vier Elektroden, wenn man einen Herzschrittmacher hat, nur zwei Elektroden.

Die Elektroden sind auf einem Gummistück, werden mit Kontaktspray eingesprüht und mit Klettband fixiert: Z.B. eine an der Fußsohle, eine an der Wade – oder eine am Oberschenkel beim Knie und bei der Hüfte. Dann steckt man an – unten schwarz, oben weiß – schaltet das Gerät ein und dreht am Drehknopf, der die Stromintensität bestimmt. Bei der Anlage am Oberschenkel soll sich der Muskel wirklich anspannen, bei der Fußanlage und den Händen ist ein ganz sanftes Kribbeln das Ziel.

Machen Sie den Test – haben Sie vielleicht schon eine Polyneuropathie?

Die Beschwerden zeigen sich in den Füßen, an Waden und Schienbein oder Händen

* Manchmal kribbelt oder brennt es unter der Haut, als würden Ameisen darunter laufen.

* Manchmal tauchen Schmerzen auf, die irgendwie keine Ursache haben.

* Ich habe eine deutliche Taubheit in den obersten Fingergliedern oder Zehen.

* Berührung oder Stiche an den Zehen oder Füßen spüre ich nicht.

* Die Füße gehören gar nicht mehr zu mir, sind taub oder wie in zu enge Skischuhe eingeschnürt.

* Wenn ich die große Zehe oder den Vorfuß anheben will muss ich mich ziemlich anstrengen.

* Beim Gehen fühle ich mich nicht mehr so sicher.

* Manchmal fühlt es sich an, als hätte ich Schwämme oder etwas Wabbeliges unter den Füßen.

* Mein Schlaf ist durch Krämpfe oder Missempfindungen beeinträchtigt.

Bereits bei EINEM deutlichen „ja“ oder ZWEI „könnte stimmen“ sind Sie betroffen!

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Allgemeine Tipps bei Neuropathie (PNP):

  • Physiotherapie und Ergotherapie hilft – bei den ersten Anzeichen damit beginnen. Die Nerven lassen sich locken und Muskeln bleiben erhalten!
  • Alles was anregt und gut tut hilft: Bürstenmassage, Salzpeeling, Musiktherapie, Vibrationsmassage ….
  • Die Nerven wollen lauschen: Immer wieder zum Beispiel bei einem Waldspaziergang ein paar Schritte ganz bewusst abrollen – tragen – stellen, sich bei der Berührung mit dem Erdboden lange Pfeile aus den Füßen in die Erde denken. Im Sommer: Barfußparcour und Kneipppfade nutzen.
  • Alles was Sicherheit gibt nutzen, in Bewegung bleiben! Walkingstecken oder zwei Klappstöcke eignen sich auch für einen Opernbesuch….

Mehr Informationen erhalten Sie HIER

Kontakt hitop(at)schuhfriedmed.at oder Tel. 01/405 42 06

 

Fotos: Dr. Schuhfried Medizintechnik/www.polyneuropathie.at