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Lockdown II: Das sollte man jetzt beachten

(15.11.2020) - Der neuerliche Lockdown Österreichs stellt erneut chronisch kranke Österreicher vor besondere Herausforderungen. Neben den Ausgangssperren und der Kanzlerbitte, man möge nur einen einzelnen Menschen, der nicht aus dem eigenen Haushalt ist, treffen, gesellen sich logistische Probleme zum alltäglichen Leben.

Krankschreiben – das funktioniert nun wieder telefonisch. D.h. man ruft den Arzt seines Vertrauens an und der stellt nach Angaben des Patienten eine Krankschreibung aus. Die kann dann auch elektronisch an den Arbeitgeber geschickt werden.

Rezepte – auch die kann man per Telefon oder Mail anfordern. Ärzte stellen die gewünschten Verordnungen aus. Diese können dann entweder per Fax oder auch über einen entsprechenden Eintrag auf der E-Card Apotheken bekannt gemacht werden und in der Folge von einer Apotheke – mit MNS und sterilisierten Händen – abgeholt werden.

Heilmittelbedarf – ist das sperrige Wort für Blutzuckerstreifen, Sensoren, Nadeln, Katheter und anderes Zubehör für die Blutzuckerkontrolle. In Lockdown-Zeiten sollte dies alles telefonisch oder auch per Mail bei den noch immer nicht ganz gesamtösterreichischen Gesundheitskassen angefordert werden können, da im Lockdown persönliche Abholungen nicht opportun erscheinen. Bei der füheren SVA funktioniert das mittlerweile sehr gut. Ob das von der früheren WGGK auch schon so gehandhabt wird, ist noch unklar. Über Rückmeldungen – über egal welche ehemalige Kasse – freut sich die Redaktion.

Freistellungen und Homeoffice - Mediziner empfehlen chronisch Kranken eine maximale Risikoreduktion. Dazu zählt auch das Homeoffice bzw. die Freistellung von der Arbeit, wenn kein Arbeiten zu Hause möglich ist. Bitte checken Sie die Möglichkeiten mit Ihrem Arbeitgeber, Ihrem Betriebsrat oder auch mit der Arbeiterkammer. (eb)