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Diabetes ist unsichtbar

Roche Diabetes Care Austria startet Diabetesrisiko-Kampagne «ICH SEH, ICH SEH, WAS DU NICHT SIEHST»

 
Roche Diabetes Care Austria startet Diabetesrisiko-Kampagne «ICH SEH, ICH SEH, WAS DU NICHT SIEHST»

 

● Jeder 3. Mensch mit Diabetes in Österreich weiß nichts von seiner Krankheit.1

● Ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel hängt mit einem schweren Krankheitsverlauf bei Covid-19 zusammen.2

● Roche Diabetes Care Austria macht seit Oktober mit einer neuen Kampagne auf die Diabetesrisiko-Faktoren aufmerksam.

 

Wien, 19. Oktober 2020 - Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) Bei einem von drei Menschen mit Diabetes ist der Diabetes unentdeckt, obwohl eine frühzeitige Diagnose und Maßnahmen Spätkomplikationen vermeiden könnte. Die Österreichische Diabetesgesellschaft (ÖDG) geht derzeit von 515.000 bis 809.000 Menschen aus, die mit Diabetes leben. Erschreckend ist, dass etwa 147.000 bis 294.000 Personen nicht einmal wissen, dass Sie Diabetes haben, also nicht diagnostiziert sind.1

Diabetes verschlimmert eine Covid-19 Erkrankung

Ein Forscherteam der MedUni Innsbruck entdeckte einen Zusammenhang zwischen einem chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel und einem schweren Krankheitsverlauf bei Covid-19. Bei 85% aller behandelten Intensivpatienten konnte Diabetes oder Prädiabetes nachgewiesen werden.2

Es war bisher schon bekannt, dass hohe Blutzuckerwerte den kontrollierten Verlauf einer Virusinfektion und Entzündungen beeinträchtigen und so das Risiko an schweren Symptomen oder sogar fatalem Ausgang erhöhen kann.3 Gerade bei einer Covid-19 Erkrankung ist es daher wichtig, ein mögliches Vorliegen von Diabetes abzuklären, um gegebenenfalls Maßnahmen zur Senkung des Blutzuckerspiegels setzen zu können.

Langzeitfolgen von unentdecktem Diabetes Typ-2

Die Dunkelziffer im Diabetesbereich betrifft vor allem Diabetes Typ-2, da diese Form schleichend auftritt und in manchen Fällen lange unbemerkt bleiben kann. Langfristig erhöhte Blutzuckerwerte können für die oft nicht informierten Betroffenen gravierende Folgen haben. In Österreich werden jährlich rund 2.500 Amputationen aufgrund des Diabetischen Fuß-Syndroms durchgeführt.4 Menschen mit Diabetes haben ein 1,6- bis 2,6-mal höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diabetische Retinopathie tritt bei über einem Drittel der Menschen mit Diabetes auf und ist die Hauptursache für Erblindung bei Menschen im erwerbsfähigen Alter.5

Diabetesrisiko-Kampagne «ICH SEH, ICH SEH» macht auf Diabetes aufmerksam

Die im Oktober gestartete Diabetesrisiko-Kampagne von Roche Diabetes Care Austria hat zum Ziel, die Aufmerksamkeit für Diabetes-Risikofaktoren bzw. das mögliche Vorliegen von Diabetes zu erhöhen. Kern der Kampagne ist der bekannte Spruch aus Kindertagen «ICH SEH, ICH SEH…» mit der Auflösung «Diabetes ist unsichtbar». Die vielseitige Kampagne möchte vor allem Personen mit erhöhtem Diabetesrisiko ansprechen, aber auch deren Angehörige und Freunde, welche diese ebenfalls für das Thema sensibilisieren können. Dabei setzt die Kampagne auf öffentlichkeitswirksame Sujets auf Straßenbahnen oder Radiospots ebenso wie auf Infomaterial bei Hausärzten. In ausgewählten Apotheken werden Diabetesrisiko-Screenings durchgeführt. Mittels einem einfachen Fragebogen wird das Risiko, in den nächsten 10 Jahren an Diabetes Typ-2 zu erkranken ermittelt und entsprechende Empfehlungen abgegeben.

Mit diesen Aktionen soll das Bewusstsein für eine mögliche Diabeteserkrankung sowie für Diabetes fördernde Faktoren gestärkt werden. Durch eine frühe Erkennung der Krankheit und geeignete Maßnahmen wie strukturiertes Blutzuckermessen können Spätkomplikationen reduziert oder sogar verhindert werden. Es ist daher ratsam, häufiger zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen: Denn je früher der Diabetes Typ-2 entdeckt wird, desto besser lässt er sich in der Regel auch therapieren.

1 Schmutterer I., Delcour J., Griebler R. (Hrsg.). Österreichischer Diabetesbericht 2017. Wien: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, 2017.

2 Klein Sebastian J. et al., Critical Care, 2020; Article number: 406

3 Forbes et al., Lancet Diabetes Endocrinol.,2018; 6: 476-486

4 Clodi M et al., Wien Klin Wochenschr 2019; 131:S27 bis S38.

5 IDF Diabetes Atlas, 9th ed. International Diabetes Federation: 2019.

 

Über Roche Diabetes Care

Roche Diabetes Care ist seit über 40 Jahren ein Pionier von innovativen Technologien und Dienstleistungen zur Behandlung von Diabetes. Mehr als 5.500 Mitarbeitende in über 100 Ländern arbeiten täglich daran, dass Menschen mit Diabetes oder mit einem erhöhten Risiko an Diabetes zu erkranken mehr Zeit im Zielbereich erreichen können und echte Erleichterung in den täglichen Therapieabläufen erfahren.

Als ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich des integrierten Personalisierten Diabetes Managements (iPDM) kooperiert Roche Diabetes Care mit führenden Experten auf der ganzen Welt, darunter Menschen mit Diabetes, medizinisches Personal, Ärzte und Kostenträger. Ziel von Roche Diabetes Care ist es, Behandlungsmöglichkeiten voranzubringen sowie nachhaltige Versorgungsstrukturen zu schaffen. Unter den Marken RocheDiabetes, Accu-Chek und mySugr, die Systeme zur Glukose-Kontrolle, für die Insulinabgabe sowie digitale Lösungen umfassen, stellt Roche Diabetes Care gemeinsam mit Partnern den Patienten in den Mittelpunkt, um therapeutischen Mehrwert zu schaffen.

Durch den Aufbau und die Zusammenarbeit in einem offenen Ökosystem, das sowohl Geräte und digitale Lösungen miteinander verbindet als auch relevante Datenpunkte zusammenführt und in einen Kontext setzt, ermöglicht Roche Diabetes Care detaillierte Einblicke und ein besseres Verständnis der Erkrankung und trägt so zur einer personalisierten und effektiven Behandlung bei – für bessere Therapieergebnisse und echte Erleichterung.

Seit 2017 ist mySugr, eine der beliebtesten Diabetes Management-Apps weltweit, Teil von Roche Diabetes Care.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.accu-chek.at.

Über Roche

Roche ist ein globales Unternehmen mit Vorreiterrolle in der Erforschung und Entwicklung von Medikamenten und Diagnostika und ist darauf fokussiert, Menschen durch wissenschaftlichen Fortschritt ein besseres, längeres Leben zu ermöglichen. Dank der Kombination von Pharma und Diagnostika unter einem Dach ist Roche führend in der personalisierten Medizin - einer Strategie mit dem Ziel, jeder Patientin und jedem Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Roche ist das grösste Biotech-Unternehmen weltweit mit differenzierten Medikamenten für die Onkologie, Immunologie, Infektionskrankheiten, Augenheilkunde und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche ist auch der bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika und gewebebasierten Krebstests und ein Pionier im Diabetes Management. Seit der Gründung im Jahr 1896 erforscht Roche bessere Wege, um Krankheiten zu verhindern, zu erkennen und zu behandeln und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung. Zum Ziel des Unternehmens gehört es durch Kooperationen mit allen relevanten Partnern den Zugang von Patienten zu medizinischen Innovationen zu verbessern. Auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation stehen heute mehr als 30 von Roche entwickelte Medikamente, darunter lebensrettende Antibiotika, Malariamittel und Krebsmedikamente. Ausgezeichnet wurde Roche zudem bereits das elfte Jahr in Folge als eines der nachhaltigsten Unternehmen innerhalb der Pharmabranche im Dow Jones Sustainability Index (DJSI).

Die Roche-Gruppe mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist in über 100 Ländern tätig und beschäftigte 2019 weltweit rund 98,000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahr 2019 investierte Roche CHF 11,7 Milliarden in Forschung und Entwicklung und erzielte einen Umsatz von CHF 61,5 Milliarden. Genentech in den USA gehört vollständig zur Roche-Gruppe. Roche ist Mehrheitsaktionär von Chugai Pharmaceutical, Japan. Weitere Informationen finden Sie unter www.roche.com.

Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt.