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Ausstellung, Vorträge und gute Laune im Rankweiler Vinomnasaal

Ing. Wolfgang Frick und seinen Mitstreitern von der ADA-Gruppe Vorarlberg, gelang es nicht nur hochkarätige Referenten, sondern auch eine Hundertschaft von interessierten Patienten in den Vinomna-Saal vis-a-vis der berühmten Basilika Liebfrauenbergkirche zu lotsen.

Diabetes-Info-Tag im Ländle

(Rankweil/eb – 01-04-2019) Leicht hatten sie es angesichts der Konkurrenz – ein strahlender Frühlingstag und das legendäre Rankweiler Kellerfest – bestimmt nicht. Trotzdem gelang es Ing. Wolfgang Frick und seinen Mitstreitern von der ADA-Gruppe Vorarlberg, nicht nur hochkarätige Referenten, sondern auch eine Hundertschaft von interessierten Patienten in den Vinomna-Saal vis-a-vis der berühmten Basilika Liebfrauenbergkirche zu lotsen.

Dort fand zu ebener Erde eine Ausstellung der Industrie mit neuen Geräten und anderen Angeboten statt. Im ersten Stock, in dem sich ein hochmoderner Vortragssaal befindet, kamen die Experten zu Wort.

Die Fachärztin Dr. Franziska Wagner informierte unter dem Titel „Wenn Tabletten nicht mehr ausreichen“ über alternative Möglichkeiten, die zur Anwendung kommen sollten, wenn orale Therapien nicht mehr ausreichen, um den Zucker in Schach zu halten.

Prim. Univ. Doz. Dr. Wolfgang J. Hofmann führte in seinem Vortrag „Diabetes und Durchblutungsstörungen“ aus, wie ein schlecht eingestellter Diabetes zu massiven Störungen im gesamten Kreislauf führen kann.

Primar Dr. Phillip Werner hielt einen hochinteressanten Vortrag zum Thema „Diabetes und Polyneuropathie“.

OA Priv. Doz. DDr. Alexander Vonbank unternahm mit den aufmerksam lauschenden Gästen einen kleinen Ausflug in die digitale Welt „APP´s & Co: Helfer in der Diabetestherapie“.

Und zu guter Letzt schilderte FA Dr. Adalbert Strasser (der Chirurg ist auch Präsident der Aktiven Diabetiker Austria) in seinem mit zum Teil schockierenden Bildern unterlegten Vortrag „Der Diabetische Fuß“ was passieren kann, wenn insbesondere Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, sich nicht um ihre Füße kümmern. Dr. Strasser: „In vielen Fällen führt Nachlässigkeit nicht nur zur Amputation, sondern auch zum Tod.“

Beim abschließenden Umtrunk dann noch eine freudige Überraschung: Das Vorarlberger Diabetes-Urgestein Joe Meusburger kam mit ein paar Freunden der Selbsthilfe Vorarlberg vorbei und gratulierte Wolfgang Frick und seinen Kollegen zur gelungenen Veranstaltung.

Auch die Vertreter der Dachorganisation der Selbsthilfegruppen Vorarlbergs, Werner Gohm (Obmann SH Vbg) und Nikolas Burtscher (Geschäftsführer SH Vbg), gratulierten.

Zwangloses Fazit: „Vielleicht sollten wir den nächsten Info-Tag in Vorarlberg gemeinsam organisieren, um ihn gemeinsam noch erfolgreicher zu machen.

Die Vorzeichen dafür sind gut. Denn noch im Frühling wollen alle Diabetes-Selbsthilfegruppen entscheiden, ob und wie sie einen gemeinsamen Dachverband für ganz Österreich installieren können.